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    Jagd

Auf der 12.000 ha grossen Eigenjagd und auf 20.000 ha Konzessionsfläche kann in freier Wildbahn auf alles natürlich vorkommende Wild Zentralnamibias gejagd werden. Das Erongo Gebirge ist für einen der grössten Leopardenbestände Namibias als auch für sehr starke Trophäen bekannt. Kudus mit einem Basisumfang von 25 cm und Oryx  von über 20 cm sind keine Seltenheit. Die meisten Tropäen erreichen einen Medaillenrang. Überzählige Bestände werden auf Grund strenger Abschussquoten schonend genutzt und so wird in einigen Bereichen selektive Trophäenjagd betrieben, während andere Teile für Fototouristen reserviert bleiben. Die erfahrenen Meisterjagdführer Karl und Peter Hinterholzer, Mitglieder im namibianischen Berufsjägerverband    NAPHA,   stellen sich auf die individuellen Wünsche und körperlichen Fähigkeiten ihrer Jagdgäste ein.

napha

Medallien

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NAPHA

Im Zuge wachsenden Umweltbewustseins und der durch den Tourismus geschaffenen Möglichkeiten haben sich die Farmer im und um das Erongogebirge zu einer Hegegemeinschaft zusammengeschlossen: der 

ERONGO MOUNTAIN NATURE CONSERVANCY.

  29  Farmer haben sich zu diesem idealistischen Projekt zusammengetan und stellen ca. 200 000 ha für    dieses private Naturschutzgebiet zur Verfügung

Kommerzielle Hegegebiete stellen sich vor

In der Land- und Wildnutzung hat sich das Hegegebiet (Conservancy) seit kurz nach der Unabhängigkeit 1990 eine Bahn geschlagen und eine Dynamik entwickelt, die dem Land großen wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen eingebracht hat. Mittlerweile gibt es 23 kommerzielle und nahezu 60 kommunale Hegegebiete.


Die Broschüre behandelt das Konzept des Hegegebiets und verzeichnet die Lage, Größe und den Wildbestand der kommerziellen Hegegebiete Namibias.

Viel weniger beachtet als die politische Landreform, die in ihrer ökonomischen Auswirkung mit meist sinkenden Erträgen bisher kaum wirtschaftliche Erfolge vorzuweisen hat und woran politisch auch ständig gemäkelt wird, sieht es bei der „stillen Landreform“ der Hegegebiete völlig anders aus. Derart ist die Bedeutung gestiegen, dass die Hegeringe, wie sie auch genannt werden, schon länger ihren Interessenverband gegründet haben: CANAM: Conservancy Association of Namibia. CANAM überschneidet sich mit und ergänzt den Namibischen Landwirtschaftsverband (NLU) und NAPHA, den namibischen Verband der Jagdführer und Berufsjäger.
Die kommerziellen Hegebiete, obwohl nicht minder gut oder schlecht organisiert als die kommunalen Hegeringe, erfahren jedoch noch keine amtlich gesetzliche Anerkennung wie ihr kommunaler Gegenpart. Laut vertraulicher Auskunft waren die kommerziellen Hegegebiete als Landnutzungsform vor zwei Jahren im Gesetzesentwurf für Wildnutzung (Draft Wildlife Act) voll beachtet, aber aus noch öffentlich nicht erklärten Gründen sind sie da wieder „rausgeflogen“. Die politischen Amtsträger werden sich dazu noch verbindlich äußern müssen.
CANAM hat dennoch ein Verzeichnis aller kommerziellen Hegegebiete herausgegeben: „An Overview of Freehold Conservancies“, redigiert von Danica Shaw und Dr. Laurie Makrer, letztere als Hegemutter der Geparden bekannt. Das Heft umfasst 80 informative Seiten (ISBN: 978-99945-71-96-3). Das Verzeichnis stellt 19 der 23 kommerziellen Hegegebiete vor. Hilfreich ist die theoretische Einführung zum Konzept der Hegeringe, die in ihrer Größe zwischen 70995 und 450000 Hektar variieren, wobei die meisten Hegegemeinschaften bei einer Fläche von 160000 ha einpendeln.
Die Autoren definieren ein Hegegebiet wie folgt: „Ein Hegegebiet ist ein gesetzlich geschütztes, großflächiges Areal, bestehend aus einer Gruppe meist angrenzender Farmen, deren Landwirte ein kooperatives Management betreiben, das sich am Konzept der nachhaltigen Nutzung orientiert, das den Schutz der Umwelt samt der natürlichen Ressourcen sowie des Wilds fördert und der Wiederherstellung der ursprünglichen biologischen Vielfalt verpflichtet ist, derweil alle Mitglieder sich die Nutzung der Ressourcen teilen.“ (Übersetzung: AZ).
Obwohl die Regierung die 23 etablierten Hegegebiete gesetzlich noch nicht anerkannt hat, ist das Prädikat „gesetzlich geschützt“ dennoch als Merkmal in der Definition aufgenommen.
Die CANAM-Publikation veranschaulicht erneut die wachsende Bedeutung der gemischten Wild- und Viehfarmerei, bzw. der Jagd- und Hegebetriebe. Seitdem der Besitz von Wild ab Ende der 60-er Jahre vom Staat zum Bodeneigentümer und später dann auch zum kommunalen Landwirt oder zum kommunalen Hegering gewechselt ist, hat sich der Groß- und Kleinviehbestand wesentlich verringert, derweil sich der Wildbestand über 40 Jahre nicht nur erholt sondern beträchtlich vergrößert hat. 1970 waren die kommerziellen Farmen mit 1,8 Millionen Rindern und 4,55 Mio. Stück Kleinvieh bestockt. Bis 2001 hatte sich der Viehbestand bei Rindern auf 910000 Stück (um 49%) und bei Kleinvieh auf 2,7 Mio. (um 41%) verringert. Inzwischen betreiben 94% der kommerziellen Mitglieder der Hegegebiete eine Art Hege und Wildnutzung. Außerhalb der Hegeringe sind es immerhin 69% der Farmer, die sich ähnlich um ihr Wild kümmern.
Neben der theoretischen Erörterung des Konzepts der Land- und Wildnutzung bietet die Broschüre noch nützliche individuelle Profile der jeweiligen Hegegebiete mit Lage sowie der häufigsten Wildarten.
Die Hegebiete bleiben fester Bestandteil der Landwirtschaft und des touristischen und Jagdangebots der Fremdenverkehrsbranche.

Von Eberhard Hofmann

 

 

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